Siemens Smart Infrastructure bringt seinen neuen Brandmelder Sinteso Nova auf den deutschen Markt. Das Portfolio soll den klassischen Brandschutz um vernetzte, cloudbasierte Funktionen erweitern und Gebäude näher an einen autonomen Betrieb heranführen. Mögliche Einsatzgebiete sind u.a. Kliniken, Hochschulen, Rechenzentren und Gewerbeimmobilien.
Mit dem neuen Angebot soll sich die die Betriebssicherheit erhöhen, die Effizienz von Service- und Wartungsteams verbessern und es einfacher werden, Systeme zu modernisieren. Zentrales Element der neuen Generation ist laut Siemens die Cloud-Konnektivität der Systeme. Diese soll datenbasierte digitale Services ermöglichen. Die Systeme erfüllen die Anforderungen verschiedener Branchen und eignen sich u.a. für das Gesundheits- und Hochschulwesen, Rechenzentren sowie Gewerbeimmobilien.
Die Smoke Entry Supervision (SES)-Technologie überwacht die Raucheintrittsöffnung in Echtzeit, sodass Betreiber eingreifen können, bevor sich kritische Situationen entwickeln. Die ASAplus (Advanced Signal Analysis)-Technologie kombiniert optische Mehrwellenlängen-Sensorik mit dualer thermischer Detektion und soll laut Hersteller Fehlalarme sowie unnötige Evakuierungen reduzieren.
Die Melder sind IoT-fähig und mit cloudbasierten Anwendungen kompatibel, etwa den unternehmenseigenen Building X Fire Apps. Facility- und Serviceteams erhalten dadurch laut Siemens Zugriff auf Daten für Echtzeitüberwachung, Ferndiagnosen und vorausschauende Instandhaltung.
Der Brandmelder Sinteso Nova kann sowohl in Neubauten als auch in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Bestehende Brandmeldezentralen bleiben dabei kompatibel, ein vollständiger Austausch der Anlagen ist nicht erforderlich. Dank einer Plug-and-Play-Integration – einschließlich der automatischen Übernahme konfigurierter Einstellungen – ermöglichen die Systeme es laut Hersteller, nahtlos zu modernisieren, und reduzieren zugleich Installationsaufwand sowie Risiken.
Die Melder tragen das Produktlabel Siemens EcoTech, das Angaben zur Nachhaltigkeit der Produkte kennzeichnet. Das Portfolio enthält nach Unternehmensangaben recycelte Kunststoffe und ist Teil des Konzepts der Kreislaufwirtschaft von Siemens. Die Geräte gehören zudem zum Siemens-Xcelerator-Portfolio, einer digitalen Business-Plattform des Unternehmens. Entwicklung und Produktion erfolgen in der Schweiz.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Sinteso Nova
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